Eine ausführliche Dokumentation der Arbeiten und Funde stellt die
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Archäologie/Erdgeschichte des Landes Rheinland-Pfalz auf ihren Internetseiten zur Verfügung.
Die Maus ist übrigens in der Dauerausstellung des Landschaftsmuseums in Hachenburg zu sehen.
Fossilienreiche Seeablagerungen unter dem Stöffelbasalt
Wo vor vielen Jahren ein Basaltkegel bis zu einer Höhe von 492 m aufstieg, klafft heute ein Loch in der westerwälder Landschaft. Mehr als hundert Jahre Basaltabbau haben dem Berg sehr zugesetzt. Auf dem Boden des heutigen Lochs sammelt sich Regen- und Grundwasser - und erinnert ein wenig an die Verhätnisse vor knapp 25 Millionen Jahren. Auch damals klaffte dort ein Loch, das allerdings nicht durch Bergbauarbeiten geschaffen worden war, sondern durch eine heftige Explosion entstanden. Grundwasser war auf Magma getroffen, das aus tieferen Schichten aufstieg. Bei dem Kontakt des Wassers mit der rund 1200 Grad heißeren Gesteinsschmelze
Einer der spektakulärsten Funde: Ein Kleinsäuger mit Gleithäuten begeistert Laien und Fachpublikum gleichermaßen
Im Laufe der mehr als zehnjährigen Forschungsgrabungen erbrachte die Fossillagerstätte eine Vielzahl wissenschaftlich wichtiger und auch sehr schöner Funde. Einer der spektakulärsten ist die so genannte Stöffelmaus, ein mausähnlicher Kleinsäuger mit Gleithäuten. Der Hautschatten ist dank der hervorragenden Erhaltung des Fundes deutlich zu erkennen. Wir haben die Rekonstruktion als Teil unseres Vereinslogos gewählt. Die wissenschaftliche Bedeutung dieses Fundes schlug sich unter anderem in einer Veröffentlichung der Zeitschrift Nature wieder.